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FHIR-Grundlagen für den Erfolg von ePI

Warum geregelte, strukturierte Inhalte
die Voraussetzung für glaubwürdige, auf FHIR basierende
elektronische Produktinformationen sind
Die neue europäische Arzneimittelgesetzgebung verändert die Art und Weise, wie die herkömmlichen Kennzeichnungsdokumenten verwaltet und von Patienten digital abgerufen werden.

Die europaweite Einführung von FHIR für die elektronische Produktinformation (ePI) stellt einen wichtigen Fortschritt hin zu strukturiertem Content Authoring und wissenschaftlicher Bewertung im europäischen Netzwerk dar. Gemäß dem EU-ePI-Common-Standard müssen Arzneimittelinformationen (Fachinformationen/SmPCs, Packungsbeilagen, Kennzeichnungsanhänge) definierten HL7-FHIR-Profilen entsprechen (strukturierten Datenvorlagen, die von der HL7-Standardisierungsorganisation festgelegt werden), bevor sie an Patienten und medizinisches Fachpersonal weitergegeben werden. Die Umstellung von dokumentenbasierten auf strukturierte Inhalte umfasst die strukturelle Validierung gegen Profilvorgaben, Terminologie-Bindungen, verpflichtende Kardinalitäten von Datenelementen sowie die Abstimmung mit den SPOR-Stammdatendomänen. Die praktische Konsequenz daraus: Produktinformationen, die in einer Form verfasst wurden, müssen die mechanische Prüfung in einer anderen Form überstehen – und die Distanz zwischen diesen beiden Formen bestimmt das Risiko, dem eine Organisation ausgesetzt ist.

 

Autoren:

- Anjana Pindoria-Rettenberger, EXTEDO
- Kenneth Gutiérrez, Docuvera

 

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